BRK Kreisverband Kronach – Roland Beierwaltes

“Lebensqualität für Generationen” ist eine aktive Kooperation vom BRK Kreisverband Kronach, der Gemeinde Steinbach am Wald, dem Landkreis Kronach, der Regierung Oberfranken und aktuell 20 regionalen Unternehmen (mit insgesamt ca. 9500 Mitarbeitern)  die für alle Kooperationspartner sowie für die Bürger der Region eine kompetente Anlaufstelle bietet, die über nahtlose Betreuungslösung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf umfassend berät und diese organisiert.

Durch professionelle Betreuungsstrukturen vom Kleinkind bis ins hohe Alter wird Berufstätigen die Verknüpfung von Beruf und Familie erst ermöglicht und die Lebensqualität in der Region nachhaltig verbessert.

 


Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Bayern e.V. – Monika Nitsche

Bürgerschaftliches Engagement ist ein wichtiges verbandliches Feld. Der Paritätische unterstützt seine Mitgliedsorganisationen fach- und sozialpolitisch sowie bei der organisatorischen Weiterentwicklung und öffnet Zugänge zu aktuellen Entwicklungen. Zugleich transportiert er ihr Innovationspotenzial in Kontexte innerhalb und außerhalb des Verbands. Im Praxisbeitrag geht es um den Wert der Freiwilligendienste, Entwicklungen in der Selbsthilfe und die Unterstützung für Geschäftsführungen und Vorstände.


Stadt Kaufbeuren – Alfred Riermeier

Die demografische Entwicklung stellt Kommunen  vor neue Aufgaben. Der öffentliche Sektor ist gefordert, neue Handlungsstrategien zu entwickeln. Eine moderne leistungsfähige Verwaltung muss über ihre Funktion als Ordnungs- und Dienstleistungsbehörde hinaus die Bevölkerung durch Partizipationsmöglichkeiten mit in die strategischen und operativen Zukunftsplanungen vor Ort einbeziehen. Kaufbeuren hat in den letzten Jahren als Antwort auf die Herausforderungen die Strategie „Kaufbeuren-aktiv“ entwickelt. Die aktivierende Verwaltungseinheit setzt auf eine gelingende gute Interaktion zwischen Politik, Verwaltung und der Zivilgesellschaft.


Stadt Nürnberg – Dieter Rosner

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und eines Strukturwandel des Alters ergibt sich auch für Kommunen die Aufgabe, eine Demografiestrategie für eine älter werdende Stadtgesellschaft zu entwickeln. Es gilt, insgesamt eine altersgerechte städtische Lebensumwelt zu schaffen, von einer adäquaten Wohnraumversorgung, mobilitätsfördernden Verkehrsinfrastruktur, sinnvollen Freiraumgestaltung bis hin zu passgenauen Angeboten, die sowohl die aktiven als auch die hilfebedürftigen Älteren bedarfsgerecht unterstützen. Dies erfordert sowohl die verstärkte Zusammenarbeit der Verwaltungsdienststellen („Alterssensibilisierung“ der Stadtplanung) als auch die Neuausrichtung der Altenhilfe im engeren Sinne.  Ein wichtiger Ansatzpunkt in Nürnberg sind die Seniorennetzwerke als ein Quartierskonzept zur Stärkung der Teilhabechancen Älterer und zur Unterstützung ihres Verbleibs im vertrauten Wohnumfeld durch wohnungsnahe Angebote und Hilfen, die in trägerübergreifender Zusammenarbeit und trägerneutraler Koordination umgesetzt werden.